Content Management System (CMS) Anbieter Logos

CMS oder selber programmieren – das ist hier (nicht mehr) die Frage!

Ein Rückblick

In den vergangenen Jahren beschäftigte mich immer wieder die Frage, ob ein CMS von WordPress, Joomla! oder TYPO3 eingesetzt, oder eine Seite von Grund auf selbst programmiert werden sollte – und ich behaupte heute von mir, dass ich diese Frage für mich abschließend geklärt habe.

Früher waren Content Management Systeme teuer. Teuer in der Anschaffung, teuer in der Aufsetzung und teuer in der Wartung: einzig und alleine dafür, dass der Kunde selber die Seite mit Inhalten befüllen kann. Heute hat sich das Blatt gewendet. Für mich zumindest:

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Auch kleine Seiten würde ich heute nicht mehr ohne CMS umsetzen.

Hier sind meine 3 Gründe, wieso:

1.

Wieso soll ich dem Kunden eine teure Tätigkeit berechnen, die bereits von jemandem erledigt wurde und die ich kostengünstig einkaufen kann? Egal ob schöne Themes oder nützliche Plug-Ins – in 99% aller Fälle können die Anforderungen des Kunden an seine Website mit bereits existierenden Codestücken und ein paar Anpassungen erfüllt werden. In den 1% der Fälle, in denen es das gewünschte Aussehen oder die Funktion nicht gibt, müssen wir selber ran. Oder aber wir prüfen die Anforderungen noch einmal und sehen, dass eine kundenseitige Prozessumstrukturierung sowieso viel mehr Sinn ergibt und wir uns die Arbeit ersparen können.

2.

Manchmal wird ein Projekt größer, als es zuvor angedacht war. Plötzlich soll ein Shop eingebaut, Seiten ergänzt, oder eine gänzlich andere Seitenstruktur umgesetzt werden. Wenn das Fundament der Seite in einem CMS schon ordentlich umgesetzt wurde, sind diese Aufgaben nicht mehr schwierig umzusetzen. Falls aber die Seite für damalige Verhältnisse optimiert wurde, fehlen jetzt eventuell gewisse Bausteine, um sie einfach zu erweitern. Diesen Stress des Nacharbeitens erspare ich dem Kunden (und mir selber) gerne.

3.

Sowohl für professionelle Themes und Plug-Ins als auch für das CMS an sich gibt es regelmäßige Updates. Eine Tätigkeit, die mir viel Zeit erspart. Genau wie das nachträgliche Ändern von Inhalten oder Aussehen. Ich kann heute davon ausgehen, dass WordPress, Joomla oder Typo3 auch in der mittleren Zukunft noch unterstützt werden – einfach, weil sie so zuverlässig funktionieren.

Ein Nachwort

Natürlich können wir Websites ohne CMS designen. Aber nach einem kurzen informativen Gespräch mit unseren Kunden kommt eigentlich immer heraus, dass es keinen Grund dafür gibt.

Und wenn ich wie kürzlich sehe, dass ein sehr weit entfernter Bekannter tausende von Euro für eine eigens für ihn produzierte „from-scratch-Lösung“ bezahlt hat, die schlicht und ergreifend nicht brauchbar und hässlich ist, dann frage ich mich, wieso Content Management Systeme überhaupt erfunden worden sind!

Patrick Meyer

Gründer und Geschäftsführer von Hintereins. Mich begeistert das Internet und alle damit verbundenen Chancen & Möglichkeiten.

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